Arbeitskreis
Lehrer/-innen und Erzieher/-innen von Migrantenkindern (LEMK)
Termin:
Der Arbeitskreis LEMK trifft sich wieder am
Dienstag, 15. Mai 2012 um 17.00 Uhr,
im Kölner DGB-Haus, Hans-Böckler-Platz 1, kleines Sitzungszimmer - 1. Etage.
Zu allen Treffen sind interessierte Kolleginnen und Kollegen, die sich mit dem Thema Migration beschäftigen, herzlich eingeladen!

Was ist der AK LEMK?
Der Arbeitskreis LEMK wurde in den 80er Jahren von deutschen und ausländischen Lehrkräften und Erziehern, die die Kinder der damaligen "Gastarbeiter" unterrichteten, gegründet. Ziel war, die Probleme der ausländischen Kinder sowohl in den Regelklassen als auch in den sogenannten "Vorbereitungsklassen" zu thematisieren, aber auch, Lösungen für die bestehenden Schwierigkeiten zu finden. Der Arbeitskreis arbeitete damals wie heute in engem Kontakt mit dem Vorstand der GEW und nimmt an den Vorstandsitzungen teil. Die Treffen des Arbeitskreises LEMK finden im monatlichen Rhythmus statt.
Was machen wir im AK LEMK?
Als Gewerkschaftsmitglieder vor Ort kümmern wir uns um Erziehungs- und Bildungsfragen der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund. Die berufsspezifischen Fragen der Muttersprachler ist ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit. Durch gezielte Beratung versuchen wir im Arbeitskreis LEMK unseren ausländischen Kolleginnen und Kollegen zur Seite zu stehen. Gleichzeitig versuchen wir, sie für die Gewerkschaftsarbeit zu gewinnen.
Zu gesellschaftspolitischen Komplexen stehen wir für eine konsequente Aufklärung. Deshalb veranstalten wir aus verschiedenen Anlässen Diskussionsrunden bzw. Tagungen, bei der die Lehrenden über aktuelle Themen informiert werden. Zur Weiterentwicklung des Muttersprachenkonzepts bringen wir Anträge ein und nehmen zu den Erlassen aus dem Ministerium für Schule und Weiterbildung Stellung.
Wer ist unsere Zielgruppe?
Nicht nur die HSU-Lehrkräfte sondern alle Lehrkräfte, die mit Migrantenkindern zu tun haben, stehen für uns als Zielgruppe. Besonders Lehrkräfte aus der zweiten Generation von Migranten würden wir gerne in unsere Arbeit mit einbeziehen, damit eine Kontinuität hergestellt wird.
Welche Ziele verfolgen wir?
In einer multikulturellen und multi-ethnischen Gesellschaft wie unserer ist es nicht die vordergründige Aufgabe der Gewerkschaftsarbeit, selbstständige und mündige Bürger zu erziehen. Viel wichtiger ist, dass die verschiedenen Ethnien und Kulturen in Harmonie und Einklang füreinander und miteinander leben, indem sie für gleiche Werte wie Demokratie, Menschenrechte und Verständigung und nicht zuletzt für Toleranz eintreten. Da wir in einer pluralistischen und kulturell verschiedenen Gesellschaft leben, treten wir für eine Identität der Migrantenkinder ein, damit sie wissen, woher sie kommen und wo sie sind . Deshalb legen großen Wert auf die Erlernung der Muttersprache in der Schule.
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